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Community-Richtlinien

Was in Ordnung ist, was nicht, und was passiert, wenn eine Grenze überschritten wird. Diese Richtlinien sind Teil der Nutzungsbedingungen.

In Kraft seit 1. September 2026 Zuletzt geändert 28. August 2026 Fassung 2026-09-01

Die Idee

Pinily gibt es, um Leute aus dem Gruppenchat in denselben Raum zu bringen. Das funktioniert nur, wenn dieser Raum ein Ort ist, an dem man sich sicher fühlt. Alles Weitere folgt daraus.

Nicht erlaubt

Gegenüber Menschen

  • Belästigung, Mobbing, Drohungen, Nachstellen oder gemeinsames Draufhauen.
  • Hassrede oder Angriffe wegen Herkunft, Ethnie, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Behinderung. Rassendiskriminierung ist in der Schweiz nach Art. 261bis StGB strafbar.
  • Sexuelle Inhalte mit Minderjährigen, in jeder Form. Das wird immer den Behörden gemeldet, ohne vorherige Verwarnung.
  • Unerwünschte sexuelle Annäherung oder das Teilen intimer Bilder ohne Einverständnis.
  • Private Angaben anderer weitergeben — Adresse, Telefonnummer, Arbeitsort — ohne deren Erlaubnis.
  • Sich als jemand anderes ausgeben oder ein Konto auf fremden Namen einrichten.

Mit Anlässen

  • Erfundene Anlässe, Anlässe an Adressen, die du nicht nutzen darfst, oder Anlässe, die du gar nicht durchführen willst.
  • Tickets für etwas verkaufen, das nicht stattfinden wird. Das ist Betrug und der schnellste Weg, ein Konto dauerhaft und ohne Rückerstattung zu verlieren.
  • Einen Anlass-Eintrag als Werbung für etwas nutzen, das kein Anlass ist.
  • Anlässe rund um illegale Aktivitäten oder solche, die Leute offensichtlich gefährden.

Mit der Plattform

  • Spam, unerwünschte Massennachrichten oder Ketteneinladungen.
  • Scraping, Bots, automatisierte Kontoerstellung oder das Zuhämmern der API.
  • Eine Sperre mit einem neuen Konto umgehen.
  • Zahlungen manipulieren — Chargeback-Missbrauch, gestohlene Karten testen, Geld über Ticketverkäufe waschen.
  • Andere bei der Nutzung des Dienstes oder dessen Sicherheit stören.

Mit Inhalten

  • Dinge posten, zu deren Veröffentlichung du kein Recht hast.
  • Drastische Gewalt oder Inhalte, die Selbstverletzung verherrlichen.
  • Absichtliche Falschinformationen, die jemanden in Gefahr bringen könnten.

Melden

Du kannst eine Person, einen Anlass oder eine einzelne Nachricht direkt in der App melden und einen Screenshot beilegen. Du kannst jede Person blockieren — das kappt die Verbindung in beide Richtungen und wirkt sofort.

Weil Chats Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind, kann Pinily sie nicht lesen und nicht scannen. Erst das Melden macht eine Nachricht lesbar: Die App legt genau diese eine Nachricht offen, zusammen mit einem kryptografischen Beweis, dass sie wirklich von der Person stammt, die du nennst. Nichts sonst aus dem Gespräch wird offengelegt, und niemand bei Pinily kann darin stöbern.

Meldungen liest ein Mensch. Es gibt kein automatisches Urteil.

Was passiert

Je nachdem, was passiert ist und ob es schon einmal passiert ist: Inhalte werden entfernt, eine Funktion wird abgeschaltet, das Konto wird befristet gesperrt oder endgültig geschlossen. Die Geldseite einer Sperre — Abos, Boost-Guthaben, verkaufte Tickets — steht in Abschnitt 9 der Nutzungsbedingungen, und sie steht dort genau deshalb geschrieben, damit sie nicht von Fall zu Fall entschieden wird.

Hältst du einen Entscheid für falsch, antworte auf die Nachricht, die du bekommen hast, oder schreib an contact@pinily.com. Ein Mensch schaut es sich nochmals an.

Leute sicher treffen

Keine Regeln — nur das, woran zu denken sich lohnt, weil Pinily nicht dabei ist, wenn du ankommst.

  • Das erste Mal an einem öffentlichen Ort treffen.
  • Jemandem sagen, wohin du gehst und wann du zurück sein willst.
  • Den Heimweg selbst organisieren.
  • Das Gespräch in der App lassen, bis du dich wohlfühlst.
  • Fühlt es sich falsch an, geh. Du schuldest niemandem eine Erklärung.
  • Im Notfall in der Schweiz: Polizei 117, Sanität 144, europäischer Notruf 112.